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Das Europäische Abschlussportfolio (EAP)

2007 wurde vom Arbeitskreis „Zukunft der Abschlüsse“  im Bund der Freien Waldorfschulen ein Projekt ausgeschrieben, das für alle Waldorfschulen in Europa gültige Standards für ein Abschlussportfolio erarbeiten wollte. Mit ihm sollte eine Präsentationsmöglichkeit für erworbene Kompetenzen geschaffen werden, da der Waldorfschulabschluss als Hochschulzugangsberechtigung in den meisten europäischen Ländern nicht anerkannt wird.

12 Waldorfschulen aus 8 europäischen Staaten, darunter die Waldorfschule Potsdam und die Waldorfschule Bochum als Vertreter Deutschlands, bewarben sich um die Projektbeteiligung.

Im Mai 2010 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen und von der EU genehmigt.

Für alle europäischen Waldorfschulen steht seit 2010 eine einheitliche Mappe zur Verfügung, in der die Schüler die erworbenen Portfolioinhalte, also ihre Kompetenznachweise, sammeln.

Für 2011 wurde der Lizenzvertrag für die Freie Waldorfschule Erlangen beantragt und unterschrieben.
Neben dem Zeugnis für die 12.Klasse, bzw. dem Abschlusszeugnis der Realschulklasse, sind nun  Kompetenznachweise für folgende Projekte vorzeigbar:

  • Forstpraktikum
  • Vermessungspraktikum
  • Sozialpraktikum
  • Jahresarbeit
  • Theaterprojekt, inklusive Weihnachtsspiel

In einem größeren Rahmen wurde das EAP bereits dem Ausbilderkreis in der Unternehmerschaft Düsseldorf e.V. vorgestellt und hinterließ dort „stark positive Eindrücke“.