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Buch des Monats

Wille zur Verantwortung

Stratosverlag

 

Autor: Dr. Valentin Wember. Seit 25 Jahren Waldorflehrer. Seit 2007 an der Tübinger Freien Waldorfschule. Tätig in der Lehrerausbildung in der Schweiz und in den USA.

 

Auf dem Buchrücken zu lesen:

 

„Wille zur Verantwortung“ unterzieht die Praxis der Schulführung an Waldorfschulen einer eingehenden Kritik und deckt offen die Schwächen auf: Zu wenig Verantwortung, zu viele Potentiale ungenutzt, zu ineffektiv. Aber in seinem Zentrum erzählt das Buch frappierende Geschichten aus gelingender, neuartiger Praxis: Es erzählt vom Weg zu echter Verantwortung und hochgradiger Effektivität, es erzählt von echter Beteiligung der Eltern und der Schüler an der Führung der Schule und es entwickelt einen klaren Begriff davon, was „Schul-Führung“ in einer Waldorfschule bedeutet, im Unterschied zur bloßen „Verwaltung“.

 

Eine erfrischende Analyse. Das Buch macht Hoffnung auf eine stimmigere Zukunft und gibt konkrete Hilfestellungen.

Florian Osswald, Dornach

Leiter der pädagogischen Sektion

 

Ein Buch, das viel in Bewegung setzen kann: aus der Praxis und für die Praxis geschrieben, innovativ und zugleich dem Ursprungsimpuls der Waldorfschulen verbunden.

Rembert Biemond, Stockholm

Kulturunternehmer

 

Ein revolutionäres Buch und eine echte Herausforderung für die Schulbewegung

Edward Warren, Oslo

Klassenlehrer, ehem. McKinsey, Norwegen

 

Hier wird ein gordischer Knoten durchschlagen - auf gute Weise.

Dr. Christoph Hueck, Stuttgart

Dozent der freien Hochschule

 

 

Einige unserer FWE Kollegen lernten Herrn Wember bei einem Vortrag in der Nürnberger Rudolf-Steiner-Schule kennen. Unser Interesse richtete sich damals in erster Linie auf eine Neugestaltung unserer Gehaltsordnung. Als langjähriger Waldorflehrer kennt Herr Wember die Gemeinsamkeiten der Waldorfschulen sehr gut und  weiß auch, mit welchen Schwierigkeiten die Schulen und deren Führungen an allen Waldorfschulen zu kämpfen haben. Sehr wohltuend wirken hierbei seine konkreten Anregungen und Hilfestellungen.

Im Schuljahr 2012/13 hat sich die Schulführung der Erlanger Waldorfschule entschlossen, Herrn Wembers Buch als regelmäßige Lektüre zu bearbeiten. In manchen Punkten konnten wir feststellen, dass unsere Führungsstruktur bereits in der Weise arbeitet, die er empfiehlt. An vielen Stellen konnten wir aber auch klar erkennen, wo weitere Entwicklung möglich und nötig ist.

Auch für weniger Eingeweihte in die Führung einer Waldorfschule sorgt die Lektüre für viele Aha-Erlebnisse. Sie macht auch Lust darauf, sich gedanklich intensiver damit zu befassen, was Waldorfschulen und auch die ihnen gemeinsame Pädagogik in ihrem Kern ausmacht.

Viele seiner Analysen treffen sicher auch auf ganz andere Betriebe als Schulen zu, so dass das Buch auch Menschen in Führungspositionen außerhalb der Waldorfbewegung von großem Nutzen sein könnte.

 

Vom Lehrplan der Freien Waldorfschule

Caroline von Heydebrand, Verlag Freies Geistesleben, 11.Aufl. 2009

Caroline von Heydebrand gehörte zum so genannten Ur-Kollegium der ersten Waldorfschule, an der sie als Klassen- und Französischlehrerin tätig war. Sie nahm an den ersten Kursen zur Waldorfpädagogik teil, die Rudolf Steiner als Vorbereitung der Lehrer vor der Eröffnung der Schule abhielt und drang nicht nur  dadurch tief in die geistigen Grundlagen der Waldorfpädagogik ein. 

Sie erarbeitete den ersten Lehrplan für Waldorfschulen (1925), der jedoch nicht dogmatisch als starres Gesetz gelten soll und somit die Freiheit des Lehrers bei der Gestaltung des Unterrichts einschränken würde. Der Lehrplan sollte vielmehr eine Orientierung geben, der sich an den Entwicklungsbedingungen der Kinder ausrichtet.

Der Lehrplan zeigt die von  Altersstufe zu Altersstufe fortschreitende Entwicklung der Kinder und Jugendlichen aus Sicht der Theorien Rudolf Steiners. Auch die Zusammenstellung der Inhalte der verschiedenen Fächer in den einzelnen Klassenstufen stellt sehr schön die menschenkundliche Begründung aus den jeweiligen Entwicklungsschritten der verschiedenen Altersstufen dar. Der Leser bekommt einen Einblick, wie die Inhalte der einzelnen Fächer ineinandergreifen und sich ergänzen – und Unterrichtsstoff und -methode mit dem Kind bzw. Jugendlichen heranwachsen.

Ein interessantes kleines Buch – auch gut als eines der Bücher zum Einlesen für neue Eltern geeignet!